Kontakt

Hör-Tipp: Kindertherapie – Wie Physio- und Ergotherapie die Entwicklung unterstützen
In der Sendung „Natürlich gesund“ gibt Physiotherapeutin Franziska Weiß von der Immanuel Therapiewelt Einblicke, wie frühe therapeutische Maßnahmen helfen können.
In der Radio-Sendung „Natürlich gesund“ gibt Physiotherapeutin Franziska Weiß Einblick in das Thema Kindertherapie. Im Fokus stehen physiotherapeutische und ergotherapeutische Behandlungen bei Kindern – von frühkindlichen Entwicklungsverzögerungen über Fehlstellungen bis hin zu neurologischen Erkrankungen. Franziska Weiß betont die Bedeutung früher Diagnostik, interdisziplinärer Zusammenarbeit und spielerischer Therapieansätze, um Kinder in ihrer motorischen Entwicklung zu unterstützen und langfristige Einschränkungen zu vermeiden.
Mehr Informationen zur Kindertherapie in der Immanuel Therapiewelt
Kindertherapie: Wie Physio- und Ergotherapie die Entwicklung unterstützen
In „Natürlich gesund“ spricht Julia Nogli mit Physiotherapeutin Franziska Weiß von der Immanuel Therapiewelt über Physio- und Ergotherapie für Kinder – von Entwicklungsverzögerungen bei Babys bis hin zu neurologischen Erkrankungen und Fehlstellungen. Wie frühe Therapie hilft und worauf Eltern achten sollten.
Julia Nogli: Sie sind bei Radio Paradiso mit der Sendung Natürlich gesund. Mein Name ist Julia Nogli und wir sprechen heute über Kindertherapie, also physiotherapeutische und ergotherapeutische Behandlungen bei Kindern. Expertin und Gast hier bei mir im Studio ist Franziska Weiß, Physiotherapeutin bei der Immanuel Therapiewelt.
Franziska Weiß: Ich grüße Sie. Hallo. Guten Abend, Frau Nogli. Ja, Immanuel Therapiewelt.
Julia Nogli: Was gehört da denn alles dazu?
Franziska Weiß: Wir sind ein großer Bereich Physiotherapie, Ergotherapie gehört in unseren Bereich dazu. Und ja, das ist alles sehr interdisziplinär.
Also wir arbeiten da Hand in Hand. An mehreren Standorten oder wo sind Sie dann da? Ich bin in Berlin-Buch, aber wir haben auch noch einen Standort in Schöneberg und da ist es ähnlich. Auch da gibt es Physio- und Ergotherapeuten.
Julia Nogli: Okay, deswegen eine ganze Welt. Unterscheiden wir doch mal kurz, was ist eigentlich Physiotherapie? Was umfasst das alles?
Franziska Weiß: Physiotherapie ist eigentlich so alles, was wir im Alltag für Bewegungen machen, die wir ganz automatisch manchmal machen. Treppe steigen, im Haushalt Bewegungen, im Garten. Das sind alles so Bewegungen, die wir tagtäglich brauchen und uns manchmal gar nicht so Gedanken darüber machen.
Bei der Ergotherapie, da geht es viel auch um die Feinmotorik. Also ein Glas öffnen, solche Sachen. Da kümmern sich die Ergotherapeuten dann verstärkt drum.
Julia Nogli: Okay, Ergotherapie ist mir manchmal auch so aus Arbeitszusammenhängen oder so. Aber damit hat es nicht so viel zu tun, dass jemand besser sitzt auf der Arbeit oder irgendwelche Arbeitsabläufe besser gesteuert werden, rückenfreundlicher.
Franziska Weiß: Es ist manchmal wirklich schwierig, da den Unterschied so ein bisschen rauszukriegen. Doch die Ergotherapeuten haben sich das so ein bisschen angenommen, gerade am Arbeitsplatz, da viel zu unterstützen. Obwohl es natürlich auch ein Bereich der Physiotherapie ist.
Auch die Rückenschule, die Rückengymnastik und alles das, was daraus resultieren kann. Das sind alles auch Patienten, die dann zu uns in die Praxis kommen und auch bei uns auf der Liege liegen.
Julia Nogli: Ich glaube, ich kenne niemanden, der noch nie bei der Physiotherapie war und Anwendungen hatte aus den verschiedensten Gründen. Wir wollen aber heute mal auf die Kleinsten gucken, auf die Kinder. Kindertherapie, was gibt es denn da für Diagnosen oder Probleme?
Warum da eine Physiotherapie angezeigt sein kann?
Franziska Weiß: Da gibt es verschiedene Sachen. Das, was uns eigentlich so ganz häufig, auch, glaube ich, so im Alltag über den Weg läuft, sind einfach die Entwicklungsverzögerungen. Also das Kind kann sich nicht bis zu einem bestimmten Punkt drehen, nicht krabbeln, nicht laufen.
Das sind meistens so die Ersten oder die Kleinsten, die dann zu uns kommen. Und dann geht es natürlich aber auch bis zu den etwas Größeren, wenn da doch neurologische Auffälligkeiten sind, die dann vielleicht entdeckt werden. Da kann man auch physiotherapeutisch den Kindern viel beibringen, wie sie trotzdem im Alltag auch mit ihren Problemen gut zurechtkommen.
Julia Nogli: Gehen wir gleich noch mal zu den Kleinsten zurück. Das fällt dann vielleicht bei einer dieser U-Untersuchungen auf oder den Eltern selbst. Worauf sollten Eltern vielleicht selbst achten?
Franziska Weiß: Genau, die U-Untersuchungen sind da ganz, ganz wichtig. Ich finde, dass einfach auch die Ärzte mit einem geschulten Blick immer auf die Kinder schauen und schauen, passt es jetzt? Es gibt auch Eltern, die sind einfach sehr nervös und fragen auch, Mensch, warum kann dann mein Kind vielleicht sich noch nicht drehen, obwohl es noch gar nicht soweit ist?
Deswegen ist es wichtig, dass die Ärzte da immer wieder drauf schauen, auch manchmal so kleine Besonderheiten schon mal sehen, dass man da frühzeitig auch physiotherapeutisch eingreifen kann.
Julia Nogli: Da gibt es durchaus immer auch eine Zeitspanne. Also man muss nicht aufrecht sitzen können mit einem halben Jahr und soll auch nicht hingesetzt werden.
Franziska Weiß: Absolut, also die Kinder sollen selber in die Bewegung hineinkommen. Sie sollen das selber lernen, in den Sitz zu gehen, auch sich hinzustellen. Da muss nicht unbedingt der Laufwagen sein.
Da reicht auch manchmal nur die Hand, dass sie dann eben gut lernen, ihre Muskulatur aufzubauen und dann in den Stand zu kommen.
Julia Nogli: Und wenn es da jetzt doch Verzögerungen gibt oder Dinge, die da reguliert werden sollen und können hoffentlich auch, ist das schon dann eine Behinderung oder ist es nur erst mal irgendetwas, was man einfach beobachten muss und was man korrigieren kann?
Franziska Weiß: Genau, also oft sollte man es erst mal beobachten. Es gibt Kinder, die brauchen eben ein bisschen länger. Die sind eben ein bisschen gemütlicher, können auch manchmal gut Mama und Papa um den Finger wickeln, dass sie viel getragen werden, gar nicht so viel selber machen müssen.
Das können die Kleinen auch ganz, ganz gut und ganz geschickt machen.
Julia Nogli: Ja, also das muss man alles so ein bisschen fördern, aber eben nicht überfordern und so weiter. Und wo greifen Sie doch ein und in welcher Form? Man kann ja jetzt mit so einem kleinen Baby, können Sie da richtig Physiotherapie machen?
Franziska Weiß: Ja, also man kann schon gut mit Kindern Physiotherapie machen. Das sieht manchmal ein bisschen spielerisch aus, aber es ist wirklich, wir gucken mit einem geschulten Blick, was kann das Kind, was müsste das Kind können, um die Bewegung einzuleiten oder zu machen? Und wenn es das Kind nicht kann, wie kann ich jetzt das Kind dahin kriegen mit bestimmten Bewegungen, mit bestimmten Reizen, dass es eben einfach diese Bewegung einleiten kann.
Julia Nogli: Und warum ist es überhaupt wichtig? Man könnte ja sagen, wir warten ab, aber es sollen ja dann auch die folgenden Entwicklungsschritte gehen.
Franziska Weiß: Genau, genau, dass wir wirklich dann schauen, dass wir in den Entwicklungsschritt kommen, damit die Kinder einfach weiterkommen. Das ist immer ganz wichtig, dass das Kind einfach nicht stagniert, sondern versucht schon schnell von einem Bewegungsablauf in den nächsten zu kommen.
Julia Nogli: Also lieber doch öfter sowas in Anspruch nehmen oder auch früher als nicht, als zu warten. Was ist so mit Fehlstellungen? Hüfte hört man oft, Beckenfehlstellung oder so. Was können Sie da machen?
Franziska Weiß: Ja, bei der Hüfte ist es ja so, da wird ja relativ früh Diagnostik betrieben, gerade bei den Ärzten. Da kriegen denn die kleinen Patienten eine Hüfthose oder eine Windel, die schon versteift oder die eine Versteifung hat, damit die Kinder, damit die Hüfte sich erst mal gut ausbilden kann. Und dann kommen sie natürlich auch in die Physiotherapie und kriegen da spezielle Übungen.
Und auch die Eltern werden dann angeleitet, was sie mit ihren Kindern machen können oder was vielleicht eher nicht.
Julia Nogli: Und auch da wird etwas korrigiert, was sonst später zu Problemen führen kann.
Franziska Weiß: Genau, da wird dann mit diesen Hüfthosen oder mit diesen Windeln wird schon frühzeitig korrigiert, dass das sich dann gut entwickeln kann und gut ausbilden kann, dass die Kinder denn im Erwachsenenleben da wenig Probleme nur noch haben.
Julia Nogli: Was ist denn mit der Skoliose? Die kommt ja auch so oft vor. Wirbelsäulenverdrehung, glaube ich, oder seitliche. Wie wird das diagnostiziert?
Wann und was kann man da machen?
Franziska Weiß: Bei den Skoliosen ist es ein bisschen anders. Wenn Kinder mit Skoliosen zur Welt kommen, begradigen die sich meistens. Also dass die Entwicklung das sogar schafft, dass die Wirbelsäule sich wieder in die Mitte schiebt.
Wir machen uns erst Gedanken, wenn die Skoliosen erst ab dem Jugendalter kommen. Wenn dann gerade so bei den Mädchen hormonell Fehlformungen entstehen, dann können wir physiotherapeutisch da schön was machen. Und wir können versuchen, bis zum 21.Lebensjahr die Wirbelsäule noch aufzurichten. Da brauchen wir aber auch die Hilfe der Jugendlichen, dass dann natürlich auch zu Hause trainiert wird und das nicht nur in die Hände des Physiotherapeuten gegeben wird.
Julia Nogli: Man profitiert ja selber davon. Es sieht natürlich auch dann besser aus und die Folgeschäden bleiben dann hoffentlich aus, weil das ist relativ verbreitet.
Franziska Weiß: Ja, gerade unter den Mädchen sieht man es doch öfter. Leider gibt es aber nicht so viele Physiotherapeuten, die sich darauf so sehr spezialisiert haben.
Julia Nogli: Also ich selber habe zum Beispiel auch so ein Rundrücken. Also da hätte man auch unbedingt gegensteuern können. Aber jetzt zu spät.
Aber das gibt es schon auch oft, die sozusagen schlechte Haltung, wo man immer sagt, sitz gerade. Aber das ist auch genetisch, glaube ich, manchmal bedingt, oder?
Franziska Weiß: Absolut. Ja, na klar, haben wir einmal so ein bisschen die Vorbelastung, aber auch ganz typisch durch unser Berufsleben. Wir arbeiten viel nach vorne unten. Wir sind wenig in der Aufrichtung. Und das macht natürlich viel mit unserem Rücken.
Julia Nogli: Ist es denn so, aus Ihrer Sicht, weiß nicht, wie lange Sie in diesem Beruf schon sind, dass so etwas zunimmt oder wird es nur besser gesehen und diagnostiziert?
Franziska Weiß: Ja, es gibt schon immer Fehlstellungen. Ja, aber gerade auch bei den Kindern haben wir doch viele Kinder, die zu uns kommen. Die Eltern sind ein bisschen mehr sensibilisiert. Auch die Diagnostik ist sehr, sehr gut. In den letzten Jahren hat da sich viel entwickelt. Es wird auch schon früh diagnostiziert.
Auch bei manchen Kindern gibt es bestimmte Diagnosen, die schon vor der Geburt gestellt werden, wo die Eltern schon frühzeitig wissen, da muss eine Therapie stattfinden, egal ob physiotherapeutisch oder ärztlich. Da ist die Medizin schon sehr, sehr weit und greift viel früher ein.
Julia Nogli: Wir haben es vorhin schon mal kurz angedeutet. Es gibt natürlich auch wirklich Behinderungen, Handicaps, also etwas, was von Geburt an da ist oder durch die Geburt entsteht. Da kann man dann auch noch viel helfen oder zumindest eine Situation zu verbessern, wenn eine körperliche Einschränkung da ist. Ist das auch Ihr Gebiet?
Franziska Weiß: Das ist auch unser Gebiet. Auch da versuchen wir den Kindern viel zu helfen, dass sie Alltagsbewältigungen durch kleine Hilfsmittel, durch kleine Ideen oder durch kleine Bewegungsabfolgen, die wir mit den Kindern trainieren, ihnen einfach erleichtern und da helfen können.
Julia Nogli: Zum Beispiel gibt es ja durchaus nicht wenige Kinder, die auf den Rollstuhl angewiesen sind. Bekommen die auch Physiotherapie, um damit auch viel besser klarzukommen, gekräftigt werden?
Franziska Weiß: Ja, die bekommen auch Physiotherapie. Das Schöne ist, dass gerade im Bereich der Kinder gibt es sozialpädiatrische Zentrum. Da können die Eltern hingehen, da wird Diagnose betrieben.
Also es ist auch was Interdisziplinäres ein Bereich, wo Ärzte, wo Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, aber auch ganz viele andere Fachbereiche zusammenlaufen. Da wird dann mit den Kindern, auch mit den Orthopädie-Fachgeschäften gleich geguckt, was braucht das Kind, was braucht es für eine Versorgung, ob es ein Rollstuhl ist oder ein Stehständer, Orthesen. Das wird da versorgt, da werden die Kinder versorgt und kriegen auch gleich die Rezepte für die Physiotherapie, dass sie dann auch zu Hause weiter therapiert werden können.
Julia Nogli: Würden Sie denn generell, Sie sehen ja dann wahrscheinlich auch oft einen schönen Erfolg, dass etwas sich wirklich deutlich verbessert, also jetzt in jeder Hinsicht, wo Sie behandeln?
Franziska Weiß: Auf jeden Fall, also gerade bei den ganz Kleinen, bei den Entwicklungsverzögerungen meistens, das sind manchmal ein, zwei Behandlungen, wo dann die Mütter oder die Eltern kommen und sagen, Mensch, mein Kind konnte sich jetzt auf einmal drehen und hat gleich gezeigt, was wir gemacht haben. Und das ist dann schon schön zu sehen. Bei den neurologischen Erkrankungen, da ist es natürlich, da ist auch eine starke Grunderkrankung da.
Da sieht man nicht ganz so viel, aber auch da freut man sich, wenn man ihnen das Leben so ein bisschen leichter gemacht hat.
Julia Nogli: Was sind das für welche, an die Sie da denken? Was für Erkrankungen?
Franziska Weiß: Es gibt Muskeldystrophien, wo der Muskel abbaut. Es gibt einen offenen Rücken, wo die Kinder da ordentlich zu tun haben, auch mit dem Laufen. Und da sieht man dann doch einige Erfolge.
Und wenn dann so ein Kind mit einem strahlenden Lächeln in die Therapie kommt, das ist dann schon ein schönes Gefühl. Und dann weiß man, man konnte den Kindern helfen und hat was geschafft.
Julia Nogli: Ja, und die sich selbst. Das ist ja dieses berühmte Stichwort Selbstwirksamkeit. Das ist wahrscheinlich für Kinder wirklich toll, wenn sie da was trainieren können.
Franziska Weiß: Ja, absolut. Und bei den Kindern, das ist ja so alles, was sie gelernt haben, wollen sie natürlich ganz schnell umsetzen und im Spielerischen wiedergeben. Das ist ganz wichtig.
Julia Nogli: Nun fangen Sie teilweise schon mit sehr kleinen Kindern an. Behalten Sie das dann sozusagen im Blick oder auch die Eltern selbst? Und kann es sein, dass die nach einem Jahr noch mal wiederkommen oder irgendwie nach einiger Zeit?
Also haben Sie da schon Kinder über einen längeren Zeitraum beobachtet und behandelt?
Franziska Weiß: Ja, wir haben auch Kinder über einen längeren Zeitraum. Was auch ganz schön ist, gerade die neurologisch kranken Kinder, die werden ja oft in ihrem schulischen Alltag auch von Physiotherapeuten begleitet, dass dann da auch manchmal Therapie stattfindet, dass sie vielleicht nicht zu uns in die Praxis kommen, sondern eben im schulischen Bereich schon therapiert werden. Wenn es da aber nicht der Fall ist, genau kommen die auch wieder zu uns und kriegen dann bei uns weiter Behandlung.
Julia Nogli: Im Gegensatz zu vielen anderen Behandlungen ist es ja was, was nicht unangenehm ist, denke ich mal. Es lohnt sich schon, frühzeitig zu kommen, in Abklärung mit dem Arzt, zur Not eben einmal umsonst zu kommen, wenn Sie dann sagen, nee, das ist in Ordnung, das geht von alleine. Frühzeitig kommen und dann auch dranbleiben.
Da hat man wahrscheinlich seine Einheiten sechs oder zehn oder so.
Franziska Weiß: Genau, also so ein Rezept ist eigentlich so normalerweise immer sechs Mal, gerade auch bei den Entwicklungsverzögerungen. Da ist es auch so, dass die Kinderärzte eigentlich gerne, wenn sie sehen, dass die Entwicklung noch nicht da ist, wo sie sie gerne hätten, da gerne auch noch ein zweites Rezept noch ausstellen. Ansonsten sind es auch bei den neurologischen Kindern auch immer diese sozialpädiatrischen Zentren, die dann die Rezepte für die ambulante Physiotherapie ausstellen.
Julia Nogli: Okay, also da ist nichts übertrieben, sondern das hat alles seinen Sinn. Genau. Na dann, vielen Dank Franziska Weiß, Physiotherapeutin bei der Immanuel Therapiewelt.
Wenn Sie da mehr drüber wissen möchten oder Kontakt aufnehmen wollen, schauen Sie hier in der Mediathek auf www.paradiso.de unter Stichwort natürlich gesund. Einen schönen Abend für Sie mit Radio Paradiso.